Monthly Archives: March 2015

Mittagspause

In vielen Ländern gilt es als unhöflich zwischen 12 Uhr und 14 Uhr jemanden zu stören.

Nur in Deutschland scheint es die Leute einen Scheiß zu interessieren, dass in diesem Zeitraum die meisten Leute ihre Mittagspause haben.

Da wird selbst nach dem mit vollem Mund ausgesprochen Hinweiß, man sei gerade beim Essen, fröhlich weiter gesprochen als wäre es ihnen egal.

Und das Problem ist; der Masse der Leute ist es auch scheißegal …


Herr lass Hirn regnen

Es gibt definitiv Leute denen man nur eine Packung Knäckebrot in die Hand geben muss um deren IQ mindestens zu verdoppeln.


R.I.P. Terry Pratchet

Terry Pratchet ist tot.

“It is often said that before you die your life passes before your eyes. It is in fact true. It’s called living.”

Terry Pratchet

Bild von wikipedia.org



Eigenwahrnehmung – und Einschätzung

Es mag ja vielleicht zunächst all zu menschlich sein, sich selbst als Mittelpunkt des Universums und für das geilste Wiener Würsten seit der Erfindung von geschnitten Brot zu halten.

Manchmal frage ich mich jedoch wie manche Menschen dies quasi als von Gott gegeben ansehen ohne einmal selbstkritisch darüber nachzudenken und völlig überrascht sind wenn man ihnen doch ab und an Kontra gibt und ein paar passende Worte dazu sagt.


Herr Gabriel haben Sie schon einen neuen Job bei einem der Großkonzerne ?

Denn anderes kann ich mir den Schwachfug nicht erklären den Sie in der Zeitung mit den großen Buchstaben über TTIP ablassen.

Aber wir wissen ja spätestens seit dem sich die Haare färbenden Altkanzler, dass die SPD schlimmere Kapitalisten und Korrupte hervorbringt als die Gelben und Schwarzen zusammen.


Elektrische Buchstaben

So ungemein praktisch E-Books für unterwegs sind, so wenig haben sie für mich persönlich mit der Art und Weise wie ich Lesen als Beschäftigung sehe und empfinde, zu tun.

Für Lehrbücher, Handbücher, Zeitschriften usw., also alles was eine kurze Halbwertszeit besitzt, sehe ich sie auch für mich als einen adäquaten Ersatz für bedruckte Bäume an.

Geht es jedoch um “richtige” Bücher sprich Romane, Fotobände und ähnliche Themen, so kann ein E-Book hier niemals Ersatz sein. Beim elektrischen Lesen fehlt mir hier einfach die Haptik und Geruch des gedruckten, im Idealfall schön gebunden Buches. Wobei ich hier selbst dem Taschenbuch den Vorzug vor E-Books gebe.

Ich vergleiche es auch gerne mit Musik; der Walkmann, iPhone und iPod sind für das schnelle zwischendurch Musik hören, z.B. beim Sport, ideal. Geht es jedoch um Genuss, so ist selbst im Grunde die CD dafür nicht geeignet; hier gibt es nur eine Wahl – Vinyl.

Somit fristen bei mir E-Book-Reader und iPod ein eher klägliches Dasein und sind nur Gebrauchsgegenstand – jedoch nichts was Emotionen erzeugt wie die analoge Welt.


Die Reise im Kopf

Bis vor etwa 15 Jahren war ich körperlich recht viel auf Reisen.

Seit dem Jahr 2000, bis auf eine mehrwöchige Reise nach Spanien 2001 und kurze Aufenthalte wegen der Arbeit in Berlin, habe ich München bzw. das Umland von München seit dem nicht mehr verlassen.

Erzähle ich dies, so ernte ich oft verständnislose Gesichter und Kommentare. Ich bekomme das Gefühl die Leute halten mich für einen Aussätzigen da ich dem Reisewahn der meisten Menschen nichts abgewinnen kann.

Natürlich gibt es einige Orte, Menschen und Kulturen auf diesem Planeten die ich gerne sehen und kennen lernen möchte. Jedoch stelle ich fest, dass mir meine Reisen im Kopf, sprich die Phantasie zumindest im Moment völlig ausreichen.

Wenn ich eine, aus meiner Sicht,  positive Eigenschaft besitze, dann ist es die einer grenzenlosen Phantasie. Ich habe im Kopf schon so viele unglaubliche Reisen auf unserer Erde, aber auch weit darüber hinaus gemacht, welche wohl sehr viele Menschen niemals erleben werden.


Die bösen “Haben will”

Ja, es gibt eine Menge von großen “Haben will”. Zum Beispiel ist das neu MacBook natürlich super chic …

Jedoch muss ich in den letzten Jahren feststellen, dass ich immer häufiger erst mindestens zweimal darüber nachdenke (abgesehen von den mangelnden finanziellen Mitteln), bevor ich mir etwas davon kaufe.

In 8-9 aller Fälle verzichte ich inzwischen und bin trotzdem glücklich.
Auch wenn die Versuchung natürlich immer wieder an der nächsten Ecke lauert und mich auf die Probe stellt.

Ab und an, das gebe ich zu,  kann ich mich aber auch nicht erfolgreich wehren 😉


Echte Männer – nein – sie lassen nicht shoppen !!!

Sie tragen keine Smartwatch, Smartarmbänder, Hipsterbärte- und Brillen und Hipster-Klamotten in denen sie aussehen wie bei der Einschulung.

Echt Leute, sorry, aber ich kann diese ganzen Weichspüler einfach nicht mehr sehen.

Wo sind die Männer mit der guten alten Tag Heuer oder sonstigen klassischen Uhr? Wo sind die klassischen, nicht mit irgendeinem Warmduscher-Fluid und Sälbchen gepflegten, 3-Tage-Bärte?

Dieser ganze Hipster-Apple-Schwanzverlängerungs-ich-geh-jetzt-auch-zur-Kosmetikerin-Scheiss geht mir gewaltig auf die Nüsse. Nichts gegen eine gute Körperpflege, aber das nervt.

Wenn ich ins Fitnessstudio gehe machen viele Kerle inzwischen mehr Aufsehen um Klamotten, Styling und Kosmetik als die Frauen. Wo ist der echte hart verdiente Schweiß geblieben? Nein man überdeckt ihn nicht mit allerlei Duftwässerchen, dass einem die Luft wegbleibt …, man(n) steht dazu !!!

Auch wenn ich jetzt 100 Euro in Chauvi-Kasse legen muss; Männer hört auf Euch wie Weiber zu verhalten. Echt jetzt.