Monthly Archives: September 2004


Softwarehölle

Manchmal habe ich das Gefühl, jedesmal wenn ein Softwareupdate egal welcher Art veröffentlicht wird, sitzt in der Softwarehölle ein kleiner Teufel der sich hämisch die Hände reibt.
Aktuelles Beispiel, wobei dies nicht alleine auf Produkte von M$ zutrifft, sondern auch Apple, Adobe und auch Linux, sind die letzten Security-Updates von Windows. Diese führen dazu, dass die Komunikation zwischen den Clients und dem Cytrix-Server in unserer Firma gestört ist.
Echt, bald ist es soweit, dann suche ich mir einen Job als Landschaftsgärtner.



Der Wolf hetzt die Meute

Ich habe da mal eine Frage …
Warum entsprechen eigentlich alle Frauen die sich für mich interessieren nicht, wie meine Blognachbarin immer so schön sagt, meinem Beuteschema?
Es mag zwar sein, dass ich selbst nicht dem Beuteschema meiner potenziellen Beute entspreche. Allerdings ist dies wieder ein ganz anderes Thema …




Die Profis von T-Offline – Eine wahre Geschichte

Es war einmal eine Firma, die hatte mehrere DSL-Anschlüsse bei der Telekom/T-Offline. Die Firma wurde dort auch als Business-Kunde geführt, somit sollte eigentlich ein entsprechender Service zu erwarten sein.
Nun kommt der Tag an dem die Firma in zwei völlig unabhängige Unternehmen aufgeteilt wird. Weiterhin stelle man sich vor, die vorhandenen DSL-Anschlüsse sollen komplett auf die neue Firma übertragen werden, da die andere kein T-DSL mehr benutzt, sondern eine SDSL-Leitung bei einem richtigen Provider angemietet hat. Kein Problem könnte eine unbedarfte Seele jetzt denken. Tja, zu früh gefreut. Die neue Firma schickte am 2. September eine Übernahmeerklärung für diese Anschlüsse an T-Offline. Die reagierten, man mag es kaum glauben, auch sehr schnell. Allerdings war deren Reaktion dann doch etwas übereifrig wie sich noch zeigen wird.
Am gestrigen Abend bekam ich nun einen Anruf von der besagten neuen Firma (für eine Übergangszeit mache ich für die noch den Support); das Internet würde nicht mehr funktionieren. Also habe ich die üblichen Maßnahmen ergriffen. Dies brachte aber kein Ergebnis. Dann ahnte ich Böses. Also rief ich bei der Hotline an um prüfen zu lassen, ob die Anschlüsse noch leben. Nun, die Leitungen waren zwar noch online, allerdings haben die s.g. „Profis“ von T-Offline die Zugangsdaten geändert. Auf meine Nachfrage (ich stand kurz vor einem Tobsuchtsanfall), warum dies geschehen sei, wurde mir mitgeteilt, dass dies bei Anschlussübernahmen so üblich sei. Die weitere Nachforschung ergab, dass die Helden am Montag Nachmittag, also gestern, die alten Zugangsdaten, ohne uns zu informieren, gesperrt und die neuen Daten per Post verschickt haben. An diesem Punkt vergaß ich komplett meine gute Erziehung und habe dem Hotline-Mitarbeiter, wobei der arme Kerl ja eigentlich nichts dafür konnte – in diesem Moment war mir dies aber furzegal – sämtliche mir bekannten Schimpfwörter an den Kopf geschmissen.
Das Ende des Ganzen war, dass ich gestern Abend noch schnell einen Router mit ISDN-Karte und fli4l aufgesetzt habe, damit die wenigstens wieder ins Internet konnten. Jetzt bleibt nur noch abzuwarten bis die Daten per Schneckenpost irgendwann die Tage zugestellt werden, da T-Offline diese Daten nicht per Fax oder Mail rausgibt.
Rechtlich kann man wohl nicht dagegen vorgehen, da die eine Verfügbarkeit von 98% garantieren. Bedeutet, dass die Leitung im Jahr bis zu 7 Tage offline sein darf, bevor man sie in Regress nehmen kann. Auf der anderen Seite wurde hier vorsätzlich und mutwillig gehandelt. Na, mal sehen.

Dem Herrn sei es gepriesen und geschissen, dass wir hier in der Firma mit unserer SDSL-Leitung jetzt bei einem wirklichen Profi-Anbieter sind und ich auch zu Hause von den Telekomikern und Tofflinern weg bin … !!!!!!!!!!


Apropos (Fair) Trade

Wir alle sind selbstredend unheimlich betroffen von der Armut und Ungerechtigkeit in der Welt. Deshalb laufen wir auf unseren tollen und modischen, von Billiglohnsklaven in aller Welt gefertigten, Sneakern zu den diversen Demonstrationen und Lichterketten. Wir sind ja unheimlich aufgeklärt und man muss schließlich etwas gegen diese Ungerechtigkeiten tun. Danach setzen wir uns, auf unsere mit Jeans, ebenfalls von den Billiglohnsklaven für die wir gerade demonstriert haben hergestellt, bekleideten fetten Ärsche. Dabei darf der, von besagten Objekten unserer Demo im Schweiße ihres Angesichts und mit krummem Rücken gepflückte Kaffee und Tabak natürlich nicht fehlen, den wir genüsslich schlürfen und rauchen.
So lässt es sich doch leben. Wir können am Ende des Tages den Schlaf der Gerechten in unseren von dem großen schwedischen Möbelhaus gelieferten Betten schlafen. Diese wurden zwar auch von den armen bedauernswerten Menschen, für die wir demonstriert haben, hergestellt. Aber dies interessiert den gerechten Menschen natürlich nur am Rande und der Gedanke daran würde nur seinen Schlaf stören …

Na, da sag ich doch; Geiz ist geil.


Tricks of the Trade

Technical Support
When helping someone fix their computer over the phone, and you want them to see if all the cables are plugged in correctly, don’t ask, “Have you checked to see if the cable is plugged in?” because the customer will always say, “Of course I did, do you think I’m a moron?” Instead say, “Remove the cable, blow the dust out of the connector, and plug it back in.” The customer will most likely reply, “Hey, it’s working now—I guess that dust really builds up in there!”

From The Morning News – “Tricks of the Trade” via Kaliban